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 Angeln in den Gewässern der  Inseln Rügen, Ummanz, Hiddensee
 

 ----  Fischarten der Boddengewässer   ----

 

Aal (Anguilla anguilla )Aal Anguilla Blankaal Gelbaal Glaasaal

Merkmale: Aal mit gelblicher Unterseite (Gelbaal) sind Exemplare des Süßwassers, solche mit silberweißer Unterseite (Blankaal) zum Meer abwandernde. Zu unterscheiden sind noch Spitzkopf, der Kleintierfresser bleibt, und Breitkopf ‚ der Raubfisch ist.

Länge: bis 50 cm, 9 bis 1,5m.

Günstigste Fangzeit: Juli bis September.

Vorkommen: in den meisten Fließgewässern, außer denen, die zum Schwarzen Meer führen. In abflusslosen Seen oft durch Einsatz vorhanden, im Unter- und Mittellauf der Flüsse meist häufiger vertreten als im Oberlauf, jedoch auch in der Forellenregion gelegentlich zu finden.

Nahrung: Aallarve (sog. „Leptocephalus“) ist Planktonfresser, Jungaal und Spitzkopfaal Kleintierfresser, große Aale (Breitköpfe) Raubfische. Der zum Meer abwandernde Aal nimmt keine Nahrung auf (Darmrückbildung).

Fortpflanzung: sehr spät geschlechtsreif, weiblich  mit 5 bis 7, männlich  mit 8 bis 10 Jahren. Fortpflanzung nur im Meer, und zwar in der nicht weit vom Golf von Mexiko und von den Bermudas gelegenen Sargassosee. Laichzeit ist Frühjahr und Sommer. Elterntiere sterben höchstwahrscheinlich nach dem Laichvorgang ab. Aallarven (sog. „Leptocephalus“) sind etwa weidenblattförmig (lanzettförmig), wandern in 2-3 Jahren zur europäischen Küste, dort Erscheinen als runder, jedoch noch durchsichtiger Glasaal. Aufstieg zwischen April und August in die Zuflüsse von Mittelmeer, Atlantik, Nordsee und Ostsee. Im Süßwasser Dunkelfärbung.

Angelmethoden: Grundangelei, vor allem abends und während der Nacht . Mittelstarke bis starke Rute, Rolle nicht unbedingt erforderlich. Schnur 0,35—0,45 mm (5—10 kp Tragkraft); große, einfache Haken Gr. 1-3. Im allgemeinen kein Floß, eventuell Gleitfloß. Köder: Tauwurm, Wurmbündel, mittelgroßer, schlanker Köder-fisch (Gründling), Krebse.Auf Grund legen. Bei Köderfisch  genügt einfacher Haken und Lippköderung. Unbedingt sehr großer engmaschiger Kescher, gelegentlich ist Senke gut zu verwenden. Anbiss des Aals ist gewöhnlich sehr heftig (Rutenspitze wird nach unten gezogen und wippt hin und her). Anhieb kaum erforderlich. Fisch sofort in Mittelwasser heben; kann er sich am Grund oder im Gelege festklammern, geht er gewöhnlich verloren. Nicht drillen, zügig bis an die Oberfläche bringen, dann mit Kescher unterfangen. Wenn Haken tief geschluckt (häufig), nicht entfernen, sondern abschneiden. Aal am besten nicht häuten, sofort töten (Wirbelsäule durchtrennen) ->Aaltöter. Da der Aal sehr schleimig ist und sein Schleim dauerhafte Spuren hinterlässt, entsprechende Kleidung (vorteilhaft große Leinen- oder Gummischürze) benutzen!

Besonderes: einer unserer wertvollsten und schmackhaftesten Fische, der gekocht, gebraten, vor allem geräuchert eine Delikatesse ist. Gelegentliche Fänge mit Blinker sind gemeldet und einwandfrei bestätigt, also kein Haken von außen.

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Barsch  Flußbarsch (Perca fluviatilis ) Barsch perca Flußbarsch Ostsee Küste Rügen

Merkmale: in Körperfärbung oft sehr unterschiedlich und nach Standort variierend. fischereiliche Einteilung in Kraut-, Jage- und Tiefenbarsch ist oft praktisch, trägt jedoch keinen wissenschaftlich haltbaren Charakter.

Länge: bis 50cm.

Günstigste Fangzeit: ganzjährig zu fangen, doch bessere Exemplare im Spätsommer und Herbst bis einschließlich erste Hälfte Oktober.

Vorkommen: in stehenden und fließenden Gewässern überall verbreitet, auch in der Ostsee, zumindest in Küstennähe, in den großen Bodden und Haffen.

Nahrung: zunächst Kleintierfresser, ab 15cm fast ausschließlich Raubfisch; dies hängt von Kieferbau und Schlundgestaltung ab Jüngere Exemplare treten meist in großen Schwärmen auf. größere Stücke in kleineren Gruppen, höchst selten einzeln.

Fortpflanzung: laicht April, Eier werden in langen Gallenschnüren an Wasserpflanzen abgelegt, gelegentlich in Fließgewässern kleine Wanderungen stromauf, geschlechtsreif zwischen 2 und 4 Jahren.
 

Angelmethoden: Grund- und Spinnangelei.
1. Grundangelei: es lohnt sich, auch speziell mit der Grundangel auf den Barsch zu angeln und ihn nicht lediglich als Beifang zu  betrachten. Leichte, mittelharte Rute, Schnur 0,25-0,30 mm (2,5-4,5 kp Tragkraft), mittleres, schlankes Floß, eventuell Gleitfloß. Dünnes Stahlvorfach, Drilling Gr. 3-7, je nach Größe des zu erwartenden Fisches. Köderfische: kleine Gründlinge, Bitterlinge, Erlritzen. Köder vor dem Gelege auf 1/3 bis 1/2 der Wassertiefe senken, vor der Schar und im Freiwasser bis dicht über Grund. Tauwurm oder kleines Wurmbündel (Mistwürmer). Beim Wurmköder ist nur einfacher Haken gestattet (Gr. 1-5). Dämmerstunden am Morgen und Abend sind, besonders in der warmen Jahreszeit, oft am günstigsten.

2. Spinnangelei: leichte, mittelharte, gut federnde Rute, 1,80 bis 2,50m, Schnur 0,25-0,30mm, kleine bis mittlere, rasch rotierende Spinner oder kleine Blinker (bis 5cm). Meist ist Flachspinnen günstiger, doch an Scharkante kann tief geführter Köder oft besonders starke Exemplare zum Anbiss verleiten.
Gehakte Fische möglichst rasch aus der Nähe des Anbissortes holen, weich drillen. Das Maul des Barsches ist spröde, und der Haken kann leicht ausschlitzen. Schnur nicht locker lassen. Der Barsch kämpft nicht so sehr mit langen Fluchten als mit wilden Schüttelbewegungen, ausdauernd, reizvoller Drill. Bessere Fische unbedingt mit Kescher unterfangen.

Besonderes: wohlschmeckender Fisch mit weißem, festem Fleisch, auch geräuchert eine Delikatesse. Die Kammschuppen sind schwer zu entfernen, deshalb die gefangenen Fische sofort schuppen; sonst kann kurzes (bis 1 Min.) Einlegen in kochendes Wasser das Schuppen erleichtern. Vorsicht - Verletzungen durch die harten Stachelstrahlen der Rückenflosse eitern oft und heilen schwer! In manchen Gewässern ein Massenbestand kleiner und darum minderwertiger Barsche, der durch fischereiliche Regulierungsmaßnahmen auf ein Mindestmaß reduziert werden muss.

Blei  Brachsen, Brassen (Abramis brama L.) Blei Brassen Brachsen Brassen

Merkmale: mattgraue Färbung, scheinbar ohne Glanz, sehr schmal und hochrückig, Rüsselmaul, lange, schmale Afterflosse.

Länge: bis 70cm.

Günstigste Fangzeit: Frühjahr, Herbst.

Vorkommen: Bodenfisch eutropher und auch oligotropher Seen und Flußunterläufe, Haffe, gelegentlich auch in Küstennähe der Ostsee (Bodden) weit verbreitet.

Nahrung: Kleintiere; größere Expl. fressen vor allem Zuckmückenlarven und Schlammröhrenwürmer. Plankton dient ihnen, wie vielen Arten, besonders im Brutstadium, als Hauptnahrung.

Fortpflanzung: laicht Mai/Juni, gelegentlich bis in den Juli hinein; Eiablage (Durchschnitt 250000) an flachen Ufern an Wasserpflanzen. Laichausschlag, im fünften Jahr geschlechts- reif.

Angelmethoden: Grundangelei, lange, mittelschwere Rute mit sehr elastischer Spitze, Schnur 0,25-0,35mrn (3-5kp Tragkraft), Rolle, einfache dünndrähtige Haken Gr. 3—7 (bei Erbsenköder auch kleiner), leichtes, empfindliches Floß (Antennenfloß). Köder: Wurm, Erbse, Fleischmaden, Sprock, Kartoffelstückchen. Biss erfolgt häufig als typischer „Plattschmeißer“: der auf den Grund gelegte Köder wird beim Erfassen leicht angehoben; bewegt sich das Floß dann fort (meist Richtung Gewässermitte), Anhieb setzen (bei Teig und Erbse bereits beim Plattlegen des Flotts). Feinfühlig drillen, da der Haken leicht ausschlitzt. Leidliche oder gar große Exemplare unbedingt mit Kescher unterfangen. Anfüttern vor dem Angeln (Würmer, Klöße mit Wurm- stücken, Erbsen) und während des Angelns (Futterwolke aus fein zermustem Futter) gewöhnlich vorteilhaft. Massenfänge möglich, aber unsportlich.

Besonderes: Der Blei ist ein sehr guter Sportfisch, in größeren Stücken schwierig an den Haken zu bringen, recht leidlicher Drill. Geräuchert wohlschmeckend, auch gekocht besser als sein Ruf.

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Dorsch  Kabeljau (Gadus morrhua L.) (allgemein eingebürgerte Bezeichnung für die Ostseeform des Kabeljaus) Dorsch Kabeljau

Merkmale: Unterkiefer hat einen starken Bartfaden. Rückenfärbung variiert vom Grünlichen bis zum Bräunlichen.

Länge: bis 1,5 m, in der Ostsee wesentlich kleiner. Günstigste Fangzeit: Herbst.

Vorkommen: Atlantik, Nordsee, Ostsee, Küstennähe.

Nahrung: Raubfisch (gierig).

Fortpflanzung: Laichwanderungen nach Island, Lofoten, Neufundlandbänke, Nord- und Ostsee, Laichwanderungen über 800-900km. Laichzeit liegt bei uns in der ersten Hälfte des Jahres. Eierzahl: 4—5 Millionen.

Angelmethoden: bessere Exemplare werden selten in unmittelbarer Strandnähe gefangen, meist erst bei 6-10m Wassertiefe u. darüber. Boot also vorteilhaft. Starke, mittellange Spinnrute, Schnur 0,40-0,45 mm und stärker. Köder: Pilker von besonderer Form, auch Köderfisch mit Pose („Zigeunerangel“) (seltener). Heben und Senken dicht über Grund. Anbiss erfolgt meist sehr heftig. Bei besseren Exemplaren guter Drill. Meist in Schwärmen stehend, daher große Fänge in kurzer Zeit nicht selten. Gaff unbedingt erforderlich oder sehr großer, geräumiger Kescher.

Besonderes: der Dorsch (Kabeijau) ist neben dem Hering der wichtigste Wirtschaftsfisch für die europäische Küsten- und Hochseefischerei. Sein Fleisch ist etwas weichlich, aber wohlschmeckend, besonders frisch geräuchert sehr gut (kleine Exemplare).

Flunder  (Platichthys flesus L.) Flunder Scholle

Merkmale: in der Jugend Augen noch auf beiden Seiten, erst später Verlagerung auf eine Seite. An Flossensäumen, Kopf und zu Beginn der Seitenlinie ist die Haut der Flunder rau (Gegensatz zur Scholle).

Länge/Masse: bis über 40cm/unter 1,0kg.

Günstigste Fangzeit: Sommer, Herbst, selbst Winter.

Vorkommen: Grundfisch der flachen Küstengebiete, Ostsee, Nordsee, Atlantik, auch in Bodden und Flussmündungen, vereinzelt Aufstieg bis weit in die Mittelläufe.

Nahrung: im Jugendstadium (Larve) Plankton, später Bodentiere, Kleinfische.

Fortpflanzung: laicht Februar/Mai, Larven wandern Richtung Küste, im Winter zur See. In der Ostsee (westlicher und mittlerer Teil) werden nach ihren bevorzugten Laichgebieten vier Gruppen unterschieden: Tiefenflunder, Bankflunder, Küstenflunder, Boddenflunder (schlechtwüchsig).

Angelmethoden: Grundangel mit Bodenblei. Einfacher Haken, Schnurstärke 0,35—0,40 mm (5—8 kp Tragkraft). Köder: Wattwurm, Schlickwurm, Heringsstückchen, Krabben, gelegentlich auch Regenwurm. Ab und zu Fänge an Pilker und Blinker.

Besonderes: wichtiger und wohlschmeckender Fisch, der auch einen leidlichen Sport bietet. Durch die flache Form des Fisches gelegentlich merkwürdiger Drill (,‚wie ein Topfdeckel“). Nahe verwandt mit der Flunder ist die Scholle (Pleuronectes platessa L.) Sie unterscheidet sich durch die glatte Haut von der Flunder und wandert nicht in so salzarmes Wasser wie diese. Fang wie Flunder.

Güster  (Blicca björkna L.) Güster

Merkmale: ähnelt sehr stark dem Brassen, jedoch ist die Afterflosse kürzer und breiter.

Länge: höchstens 30cm.

Günstigste Fangzeit: Frühjahr, Herbst (bis einschließlich Oktober).

Vorkommen: wie Brassen, doch auch weiter flussaufwärts,massenhaft vorkommend, auch im Brackwasser der Ostsee.

Nahrung: Nahrungskonkurrent des Brassen und der Plätze, muss in Seen kurz gehalten werden.
Fortpflanzung: laicht Mai/Juni, bis 100000 Eier an pflanzenbewachsenen flachen Stellen. leichter Laichausschlag; geschlechtsreif mit 3-4 Jahren.

Angelmethoden: wie Brassen, doch sind Massenfänge der Güster noch häufiger; als Köderfisch geeignet,

Besonderes: kein sehr wertvoller Fisch. In stark „vergüsterten“ Seen sollte durch intensiven Hechtbesatz versucht werden,
wenigstens teilweise minderwertiges (Güster) in hochwertiges (Hecht) Fischfleisch umzuwandeln, außerdem intensivste Fischerei auf Güster., um Übervölkerung zu hemmen.

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Hecht  (Esox lucius L.)Hecht Esox

Merkmale: „Entenschnabelmaul“, große Augen, weit nach hinten versetzte Rückenflosse, Lauerräuber. Junghechte (bis etwa 0,5 kg) oft auffallend grünlich, daher Bezeichnung Grashecht, sonst Färbung entsprechend der Umgebung stark variierend.

Länge: bis 1,40m.

Günstigste Fangzeiten: Juni, September/Oktober. Vorkommen: in den meisten fließenden Gewässern und Seen, bevorzugt langsam fließende, pflanzenreiche Flüsse oder flachgründige, warme Seen (Hecht-Schlei-Typ). Während der warmen Jahreszeit wird Uferzone bevorzugt, im Spätherbst und Winter folgt er seinen Nahrungsfischen in tiefere Gewässerteile. Vorkommen auch im Brackwasser (Greifswalder  und Kubitzer Bodden) der Ostsee und den in die See mündenden Flüssen.

Nahrung: Großtiere, ernährt sich schon nach wenigen Lebensmonaten hauptsächlich von kleineren Fischen, auch Artgenossen, daneben häufig von Fröschen; große Hechte nehmen gelegentlich kleine warmblütige Tiere (Mäuse, Vögel).

Fortpflanzung: Februar bis April; flache Ufer, Gräben, die in die Gewässer führen, überschwemmte Wiesen. Laicht auch unter dem Eis, wenn langer Winter. Gelblich-orangefarbene Eier. Geschlechtsreif mit etwa 30cm Länge.

Angelmethoden: toter Köderfisch am System, Spinnangelei. Kräftige Rute, Länge je nach Gewässerverhältnissen 1,8-4,5 m. Schnurstärke 0,35-0,45 mm, multifile Schnüre 6-12 kp Tragkraft. Köderfische: Gründlinge, Plötzen, Rotfedern, Karauschen, auch kleine Barsche; Kunstköder: alle Blinker und Spinner zwischen 3-10 cm, Länge. Bei großen Spinnködern kann Kopfdrilling vorteilhaft sein. Im Sommer und in flachen oder verkrauteten Gewässern fliegender Löffel, Flachspinnen. In fließenden Gewässer langsam drehende und taumelnde Blinker (Heinz) oft vorteilhaft. Köderfische je nach Wassertiefe und Jahreszeit auf 1/3 bis 2/3 Gewässertiefe senken.

Besonderes: Landegerät unbedingt erforderlich. Geräumiger, tiefer Kescher oder Gaff. Große, kräftige Drillinge verwenden. Starker Anhieb, da Haken im knochigen Maul schwer haften. Beim Drill sind die ersten weiten und reißenden Fluchten gefährlich. Beim Angeln mit Köderfisch nicht „schlucken lassen“, sondern beim Davonfahren nach einer kleinen Pause, die dem Biss gewöhnlich folgt, sofort anschlagen. Lichte Rohr- und Schilfbestände, Krautbetten und Seerosenfelder sind oft besonders beliebte Einstände der Hechtes  im Sommer.

Hering (Clupea harengus L.)Hering

Merkmale: zahlreiche, durch Wirbelzahl unterschiedene Rassen. Aussehen allgemein bekannt. Man unterscheidet zwei Hauptgruppen (Küsten- und Seeheringe).

Länge/Masse: unterschiedlich, Ostseehering kaum über 30cm! unter 0,3 kg.

Günstigste Fangzeit: wird beinahe ganzjährig gefangen ,Frühjahr ( z.B. Rügendamm, Küste der Insel Rügen) Herbst.

Vorkommen: Atlantik, Nordsee, Ostsee, bis nördliches Polarmeer.

Nahrung: vorwiegend Plankton.

Fortpflanzung: unterschiedliche Zeiten, meist Herbst und Winter, Eiermengen besonders groß. Laichablage zum Teil weit draußen in der See, meist in Küstennähe oder über flacheren Meeresstellen.

Angelmethoden: Heringsschwärme kommen Frühling und Frühherbst nicht selten bis in unmittelbare Küstennähe. Fang erfolgt ohne Köder. Lange, mittelstarke Spinnrute, die einen Makrelenpilker oder nur Bleigewicht zur Beschwerung erhält. An die Hauptschnur (etwa 0,35 mm) werden in Abständen von 40-50 cm kurze Nebenschnüre (20 cm) eingeschlungen, an denen einfache, doch möglichst blanke Haken ( Patanoster) befestigt sind. Auswerfen und mit Heben-Senken heranziehen. Die den Haken dadurch mitgeteilte taumelnd wirbelnde Bewegung veranlasst die Heringe zum Anbiss. Sie werden nicht etwa von außen gehakt.

Besonderes: Der Hering ist noch immer der wichtigste Wirtschaftsfisch der Küsten- und Hochseefischerei, in letzten Jahren wieder zunehmende gezielte Fischerei. Maximale Länge wird mit 50cm angegeben. Besonders fangfrisch gebraten, geräuchert  eine wohlschmeckende Delikatesse.

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Hornhecht, Hornfisch (Belone belone L.)

Merkmale: unverwechselbar durch lang gestreckten Körper und sehr langes schnabelartiges Maul. Rücken- und Afterflosse weit nach hinten versetzt.

Länge:Masse: bis 0,9 m (Durchschnitt 0,5—0,7 m)/bis 1,0kg. Günstigste Fangzeit: Frühjahr nach dem Hering, Frühherbst.

Vorkommen: westliche Ostsee häufiger als östliche Ostsee, auch im Brackwasser der Flussmündungen.

Nahrung: Raubfisch, kleine Fische und Krebstiere, meist an der Oberfläche sich aufhaltend.

Fortpflanzung: Mai/Juni, Eier werden mit klebrigen Fäden an Pflanzen befestigt.

Angelmethoden: Spinnangeln. Mittlere Rute, Schnur 0,35 bis 0,40 mm. Köder: Makrelenpilker, auch andere schmale Blinker bis 10cm. Meist Beifang beim Makrelenangeln. Es lohnt sich jedoch, auch eigens auf Hornfisch zu angeln. Köder etwas schneller und höher führen als beim Makrelenangeln. Oft kann auch auf Heben-Senken verzichtet werden. Lebhafter Drill.  Besonderes: wohlschmeckender Speisefisch. Die Gräten sind grün. Das ist kein Zeichen für mindere Qualität oder dafür, dass der Hornfisch nicht frisch sei, wie manchmal geglaubt wird. Gebraten und geräuchert sehr wohlschmeckend. 

Karpfen  (Cyprinus carpio L.) Karpfen Spiegelkarpfen Schuppenkarpfen Lederkarpfen

Merkmale: Gestalt wechselnd, fast spindelförmig bis (meist) hochrückig, endständiges Maul mit vier Barteln. Vier Erscheinungsformen: 1. Schuppenkarpfen  normale Beschuppung über den ganzen Körper; 2. Spiegelkarpfen wenige, unregelmäßig stehende große (Spiegel-)Schuppen, 3. Zeilkarpfen ähnlich dem Spiegelkarpfen, jedoch die Schuppen in einer oder mehreren „Zeilen“ stehend (nicht rein züchtbar ); 4. Lederkarpfen gänzlich oder fast ohne Schuppen, ebenfalls nicht rein zu züchten. Neben diesen vier Formen gibt es eine Anzahl von Zuchtrassen, die sich meist durch wechselndes Verhältnis von Länge und Höhe unterscheiden (z.B. Böhmischer, Lausitzer, Fränkischer, Galizischer Karpfen).

Länge: bis über 80cm (höchstens bis 1,00m)

Günstigste Fangzeit: Mai bis September.

Vorkommen: in warmen, flachen und weichgründigen stehenden Gewässern, auch in vielen Flüssen, im wesentlichen Teichwirtschaft (wichtigster Wirtschaftsfisch). In Boddengewässer und insbesondere in Gräben welche in die Boddengewässer münden.

Nahrung: Kleintiere, in Teichwirtschaften künstliche Zufütterung; dort überaus rasche Gewichtszunahme, ein dreisömmriger Karpfen (K 3) kann bereits eine Masse von 1,5kg aufweisen.

Fortpflanzung: Geschlechtsreife 3 Jahre, 9 4 Jahre, Mai bis Juli, 200000 bis fast 750000 Eier. Gelaicht wird an flachen, warmen Uferstellen; in Wildgewässern kaum, dort schlüpft die Brut nur sehr selten.

Angelmethoden: Grundangelei, kräftige, mittellange bis lange Rute, elastisch und doch rückgratfest. Schnurstärke 0,35 ‘is 0,45 mm (6-12 kp Tragkraft). Rolle unbedingt erforderlich. Haken einfach, starkdrähtig, Größen 1-5. Köder: Tauwurm, Kartoffelstücken oder kleine ganze Kartoffeln bis Taubeneigröße, Erbsen, Bohnen, Teig, Lebkuchen. Köder wird meist auf Grund gelegt. Bei hartgründigem Gewässerboden kann Floß weggelassen werden, sonst langes Floß (Gleitfloß) mit mittlerem Auftrieb, möglichst unauffällig in den Farben. Gelegentlich auch Fänge in den oberen Gewässerschichten, wenn der Karpfen im Gelege steht.

Besonderes: der Karpfen gilt mit Recht als sehr misstrauischer Fisch. Vorsichtiges Verhalten am Ufer, Vermeidung von Bewegungen und Geräuschen (Bodenerschütterung) unbedingt ratsam. Anfüttern (grobbrockige Kartoffeln, Klöße aus Lehm mit Wurmstücken usw.) meist vorteilhaft. Großer, geräumiger und tiefer Kescher ist notwendig. Karpfen kämpft besonders zäh und ausdauernd. Springen ist besonders gefährlich. Fluchten in Gelege und Rohr enden, wenn nicht verhindert, in der Regel mit dem Verlust des Fisches. Beim Drill Zeit lassen, Fisch erst heranholen, wenn er matt wird und sich auf die Seite dreht. Karpfen ist selten Einzelgänger. Bei entsprechend vorsichtigem Verhalten sind mehrere Fänge an einem Tage möglich. Karpfen  aus sehr schlammigen Gewässern können lebend transportiert werden (z.B. in  nasse Tücher eingeschlagen) und in reinem Wasser einige Tage „ausmooseln“ (hältern) da sonst Moorgeschmack .

Lachs (Salmo salar L.) Lachs Meerforelle

Merkmale: Junglachse besitzen 7 und mehr dunkle Querbinden an den Körperseiten. Ältere Mänchen haben zur Laichzeit einen stark nach oben gekrümmten Unterkiefer, den Laichhaken.

Länge: bis 1,25 m.

Günstigste Fangzeit: Sommer (in einheimischen Gewässern).

Vorkommen: In den letzten Jahrzehnten selten geworden, doch auf Grund der immer besser werden Wasserqualität  gelangen immer mehr Lachse auf ihren Wanderungen im Salzwasser gelegentlich bis in unmittelbare Küstennähe (Ostsee) und werden von den  Sportanglern gefangen. Gute Bestände noch in Skandinavien, Irland, Island, Schottland und vor allem vor den nördlichen Küsten der Balticstaaten und Rußland. In Polen vorhanden, jedoch überwiegt dort die Meerforelle (Verhältnis etwa: 95 Meerforellen auf 5 Lachse).

Nahrung: im Jugendstadium Kleintiere, Anflugnahrung. Dann Raubfisch, der im Meer Heringe und Tobiasfische bevorzugt. Während der Laichwanderung im Süßwasser keine Nahrungsaufnahme.

Fortpflanzung: laicht Oktober/Januar bis 40000 sehr große Eier (mehr als 5 mm Durchmesser), die in Äschen- und Forellenregion der Flüsse auf Kies abgelegt werden. Die Laichgruben werden von den Lachs selbst zugeschlagen. Junglachs verbleibt bis 3 Jahre (Mitteleuropa) oder 5 Jahre (Skandinavien) im Süßwasser, wandert dann ins Meer.
Angelmethoden:Fang ist mit spezieller Fliegenrute (Lachsfliegengerte, zweihändig zu bedienen, 3,5-4,5 m lang) möglich, vor allem mit sehr starker Spinnrute, entsprechenden Rollen und Schnüren, totem Köderfisch am System oder Blinkern. Drill gilt als der aufregendste überhaupt. Vor allem hohe (bis 2 m) Sprünge sehr gefährlich. Entsprechende Kescher (besser Gaff) unentbehrlich.

Besonderes: Der Lachs  trat früher (noch im vorigen Jahrhundert) in vielen deutschen Flüssen und Strömen regelmäßig auf. Heute infolge Stromverbauungen und industrielle Abwässer war er fast verschwunden und kaum noch als einheimisch zu bezeichnen. Durch zunehmende Hege und Besatzmaßnahmen nehmen die Bestände langsam zu.

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Meerforelle (Salmo trutta L.) Meerforelle Lachs

Merkmale: dem Lachs sehr ähnlich, wird oft mit diesem verwechselt. Unterschiede bestehen z.B. beim Pflugscharbein. beim Kiemendeckel usw. Äußerlich: stärkerer Schwanzstil bei Meerforellen als bei Lachs.

Länge/Masse: bis 1,0m/bis über 10 kg.

Günstigste Fangzeit: Herbst, Frühjahr. Vorkommen: Ostsee

Nahrung: wie Lachs.

Fortpflanzung: laicht November/Dezember, steigt in Flüsse auf, jedoch nicht so weit wie Lachs, sonst gleiche Art des Laichens.

Angelmethoden: wie Lachs. In Polen, Skandinavien, Schottland und Irland mit Spinnangel (schwere Kupferlöffel unter 6cm Länge) sowie mit Flugangel (Lachsfliegen, Streamer) gefangen. Besonderes: bei Meerforelle wie bei allen Salmoniden sind die besonderen Fangbegrenzungen und Schonzeitbestimmungen zu beachten.

Plötze (Rutilus rutilus L. Leuciscus rutilus L.j )Plötze Rotauge

Merkmale: Maul endständig bis unterständig (Unterschied zu Rotfeder), Iris rot, Bauch zwischen Bauch- und Afterflosse rund.

Länge: bis 0,50m.

Günstigste Fangzeit: spätes Frühjahr bis Herbst, doch ganzjährig zu fangen, selbst unter dem Eis.

Vorkommen: in fast allen stehenden und fließenden Gewässern unserer Breiten, oft massenhaft.

Nahrung: Pflanzen, Plankton, Kleintiere, auch Muscheln und Schnecken,gelegentlich Anflugnahrung.

Fortpflanzung: erste Maihälfte an flachen Ufern. Geschlechtsreife mit 4-5 Jahren. Eierzahl bis 100000, Laichausschlag.

Angelmethoden: Grundangelei. Die Plötze ist der Fisch des Anfängers. Bessere Exemplare (ab 25cm und größer) regelmäßig zu fangen, erfordert das Können eines erfahrenen Sportanglers. Lange, weiche Rute, Rolle oft nützlich, Schnur 0,15 bis 0,25 mm (2-3,5 kp Tragkraft), feines, leichtes Floß (nützlich das Antennenfloß), eventuell Gleitfloß. Haken Gr. 5-12.
Köder: Wurm, Mistwurm, Sprock, Fleischmade, Teig. Anfüttern mit feinem „Futterstaub“ während des Angelns in fließenden Gewässern oft sehr gut. Gelegentlich auch im Sommer mit feiner Flugangel und kleinen Fliegen zu fangen, vor allem dann in stehenden Gewässern. Vor und nach der Laichzeit sind Stellen unterhalb von Wehren und Stauen oft besonders günstige Fangplätze. Köder kurz über Grund anbieten, gelegentlich (warme Jahreszeit) auch in den oberen Gewässerschichten.
Besonderes: die so genannten Palmplötzen sind keine eigne Art oder Rasse, sondern nur besonders raschwüchsige Exemplare. Die Vorstellungen, dass sie „Plötzenkönige“ und „Anführer“ seien usw., sind irrig und abergläubisch.

Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus L.) Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus L.)

Merkmale: Maul steil, endständig, Iris goldglänzend; zwischen Bauch und Afterflosse „kantig“, starker Kiel von geknickten Schuppen, deutlich fühlbar.

Länge: bis 40cm.

Günstigste Fangzeit: Frühsommer bis Frühherbst.

Vorkommen: Uferfisch vor allem stehender Gewässer, aber auch in Flüssen, gesellig lebend, wünscht reichen Pflanzen- wuchs, fast überall vertreten.

Nahrung: Die Rotfeder ist derjenige der heimischen Fische, der die meisten vegetabilischen Nährstoffe aufnimmt, jedoch überwiegt Anteil animalischer Nährstoffe; auch Anflugnahrung. Fortpflanzung: laicht Mai/Juli (im Mai selten), bis 100000 auffallend kleine Eier an Wasserpflanzen. d Laichausschlag.

Angelmethoden: leichte Grundangelei wie Plötze, doch sollte vorwiegend Teig als Köder angeboten werden, auch Erbsen. Angel flach stellen (0,3-0,8 m).Flugangelei an warmen und gewitterschwülen Tagen oft sehr erfolgreich und reizvoll. Kurze Würfe in Gelegelücken mit kleinen Trockenfliegen. Auch Tippen mit natürlichen und künstlichen Insekten.

Besonderes: Köderfisch. Fleisch ohne besonderen Wert, wirtschaftlich von geringer Bedeutung.

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Schleie (Tinca tinca L. Tinca vulgaris Cuv.) Schleie (Tinca tinca L. Tinca vulgaris Cuv.)

Merkmale: typischer Karpfenkopf, helle Lippen, mit zwei kurzen Barteln. Männchen verdickter vorderer Strahl der Bauchflossen. Bei der Schleie treten verhältnismäßig häufig Farbvarianten auf, z.B. die so genannte ‚ Goldschleie“ (Xanthorismus) oder schwarze (Melanismus) und bläulich-weiße (Albinismus) Varianten.

Länge: bis höchstens 60cm, Durchschnitt 30-40cm, langsamwüchsig, oft erst mit 5 Jahren fangreif.

Günstigste Fangzeit: Mai bis September, jedoch in warmen Frühjahren oft schon im April, im Herbst bis Ende Oktober.

Vorkommen: wie Karpfen, noch geringere Anspruche an Sauerstoffgehalt, auch in östlicher Ostsee.

Nahrung: Kleintiere und Pflanzen. Die Schleie  ist ein  Schlammwühler der Uferregion.

Fortpflanzung: laicht Mai/Juni, je nach Wasserwärme, Männchen mit 2,Weibliche Scheie mit 3 Jahren geschlechtsreif, bis 300000 Eier. Früher ein Beifisch in Karpfenteichen, auch heute noch gelegentlich dazu verwendet.

Angelmethoden: Grundangelei; mittelschwere, elastische Rute, Schnur je nach Gewässerverhältnissen (Verkrautung) 0,30-0,40mm (4-7kp Tragkraft), einfache Haken Gr. 3-5, leichtes Floß. Köder: Wurm, Tauwurmstück oder Mistwurm. Vorliebe für vegetabilische Köder, wie in älterer Angelliteratur angegeben  ist anzuzweifeln. Anfüttern kann gelegentlich nützlich sein (in Lehmklöße eingeknetete kleine ganze Würmer oder Tauwurmstücke). Oft ist in der warmen Jahreszeit Angeln mitten im Gelege bei ganz flacher Ködereinstellung (0,3-0,75 m) sehr erfolgreich, sonst Köder auf Grund legen oder dicht über Grund pendeln lassen. Am Haken wehrt sich die Sch. mit langsamen, aber kraftvollen Fluchten. Biss oft sehr zögernd, sie „nibbelt“. Mit Anhieb lange warten.

Besonderes: tritt kaum je allein auf. Nach einem Biss sind meist weitere zu erwarten.

Große Schwebrenke, Wandermaräne, Madümaräne, Blaufelchen, Schnäpel, Steinlachs,  Schleischnäpel, Ostseeschnäpel   (Coregonus lavaretus) Große Schwebrenke (Coregonus lavaretus)

Merkmale: Kiemenreusendornen 25 bis 34 meist 30 bis 34) Infolge großer ökologischer Plastizität leben C. lavaretus-Formen sowohl in der Ostsee als Wanderfische wie stationär in großen und kleinen Seen. Je nach Aufenthaltsort variieren Größe und Gewicht, aber auch Färbung und Gestalt der Fische. Während Wanderformen die typische „Nase“ der Schnäpel haben, sind bei den stationären Formen die Köpfe kegelförmig spitz und der Mund end- bis unter- ständig.

Länge: 15 bis 40cm (max. 55 cm)

Vorkommen:Sowohl die in der Ostsee bis zu 500km wandernden Formen als auch die Bewohner der großen Seen Nordeuropas (z. B. Ladoga-, Onegasee, Vanajanselka) oder des Voralpengebietes (z.B.Bodensee) haben wirtschaftliche große Bedeutung.

Nahrung:Alle Formen sind Freiwasserfische, die sich überwiegend von Plankton ernähren. Diese Gruppe frißt im Alter auch größere Bodentiere und gelegentlich Kleinfische.

Fortpflanzung:Die Wanderfische ziehen zum Laichen in die Flüsse, die stationären Seenformen laichen über den größten Tiefen von X bis XII. Beide Geschlechter zeigen während dieser Zeit Laichausschlag. Die Eier benötigen etwa 100 Tage bis zur Entwicklung. Nach 3 bis 4 Jahren sind die Fische geschlechtsreif.

Angelmethode:Alle Ränkenarten  werden auch sportlich gefangen (jedoch häufig mit Schleppangel, die nach unseren Begriffen nicht als sehr sportlich gilt, in den tiefen Alpenseen aber oft einzige Fangmöglichkeit darstellt. Blaufelchen und Große Bodenrenke angeblich auch auf Blinker, meist als Beifang beim Seeforellenangeln).

Besonderes:Das Fleisch dieser Fische ist wohlschmeckend und dient einigen Berufsfischern des Alpengebietes als Haupterwerbsquelle. Im Bodensee, wo wiederum Abarten vorkommen, ist der Fang streng geregelt.

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Zander (Lucioperca lucioperca L.) Zander (Lucioperca lucioperca L.)

Merkmale: Ähnlichkeit sowohl mit Barsch als auch mit Hecht. Viele Zander werden mit zunehmender Größe und Alter immer dunkler.

Länge/Masse: bis 1,00m/bis über 10kg, Durchschnitt 1,5 bis 2 kg.

Günstigste Fangzeit: Frühjahr bis früher Sommer und später Herbst. Wanderungen Ostsee und Boddengewässer im Frühjahr --> Strelasund , Greifswalder Bodden, Prohner Wiek, Kubitzer Bodden , Schaproder Bodden, Kleiner und Großer Jasmunder Bodden

Vorkommen: Natürliche Vorkommen  Norden bis Mitte Deutschlands, westlich der Elbe erst seit etwa Jahrhundertwende. Unterlauf der Flüsse, aber oft auch weiter landein, wenn harter Grund; trübe, nahrungsreiche Seen mit (wenigstens stellenweise) hartem oder steinigem Grund. Bestand oft sehr schwankend. Oft Vorkommen durch Besatzmaßnahmen.

Nahrung: Kleintiere, später fast ausschließlich Raubfisch.

Fortpflanzung: laicht April/Mai an hartgründigen Uferstellen. 120000 bis 180000 klebrige Eier an Wasserpflanzen. In zander- fähigen Gewässern Neubesatz zu empfehlen, in Zandergewässern ist Einbringen von Brut oder Setzlingen unrentabel.

Angelmethoden: Grundangelei mit lebendem Köderfisch. Mittelstarke Rute, Schnur 0,30-0,40 mm (4,0-7,5 kp Tragkraft), schlankes Floß mit mittlerem Auftrieb, Gleitfloß fast stets notwendig. Einfacher Haken und Lippköderung ist mehr zu empfehlen als Drilling und Rückenköderung. Hakengröße 1-3. Schlanke Köderfische (Gründling) mittlerer Größe; auch Karausche ist verwendbar. Kescher oder Gaff unbedingt erforderlich. Oft ist Zander in oder neben Hauptströmung an tiefen Stellen zu finden (vor Wehren, Schleusen und anderen Hindernissen oft sehr gute Fangplätze). Spinnangeln: mittlere Rute, sonst wie Grundangel; als Köder sind schwere, schmale, lange Blinker den breiten und kurzen fliegenden Löffeln vorzuziehen. Oft Sonderanfertigungen. Nicht selten gute Fänge mit Makrelenpilkern. Jeder Köder, ob Fisch oder Blinker, soll möglichst dicht über Grund geführt werden. Verluste daher kaum zu vermeiden. Kopfdrilling bei Bunkern kann vorteilhaft sein. Der Zander  liefert einen ausdauernden Drill, ähnlich wie Barsch.

Besonderes: hervorragender Speise- und Sportfisch. Oft schwierig zu fangen, da er bestimmte Gewässerstrecken  und  Gewässerorte (tiefe Löcher im Strelasund) bevorzugt, die zu finden nicht immer einfach ist (Echolot, Plotter). Gelegentlich bringen Fetzenköder oder toter Köderfisch am System guten Erfolg.

 

 

 
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