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Insel Rügen - Deutschlands größte Insel
 
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Vor 10.000 Jahren, das Eis des letzten Eisvorstoßes war abgeschmolzen und die Ostsee wies einen erheblich höheren Wasserstand auf, ragten aus der Ostsee Inselkerne, die Höhen der Insel Hiddensee, Wittows, Jasmunds, der Granitz und andere. Wasser und Wind arbeiteten diese ab und lagerten das Material im Strömungsschatten ab. Es entstanden Verbindungen (Nehrungen) zwischen den Inselkernen wie z.B. die 'Schaabe' oder die 'Schmale Heide', welche Teile der Ostsee abschnitten und zu Bodden "degradierten". Auch heute noch spielen sich diese Vorgänge ab. Beispiele sind die Versandungen zwischen Rügen und Hiddensee und die Passage zwischen der Kaming und dem Zicker See im Süden der Insel. 

8000 v. Chr. Bereits in der Altsteinzeit war Rügen bewohnt, wie Funde von bearbeiteten Rentiergeweihen im Garzer Moor beweisen.

4500 v.Chr . In der Mittelsteinzeit werden Großsteingräber, aus Findlingen gebaute Grabstätten. Diese so genannten Hünengräber sind auf ganz Rügen zu finden (z.B. bei Lancken-Granitz)

200-600 n.Chr. verlassen die Rugier Rügen, die der Insel den Namen gaben, bei der Völkerwanderung.

Kap Arkona Ende 6. Jh . Auf der Insel Rügen lassen sich die Ranen nieder, ein seefahrender kriegerischer Slawenstamm.
Das größte bekannte  Heiligtum ist die Tempelburg für den Gott Svantevit am Kap Arkona.

Um 1000 Erste schriftliche Nennung von Rügen in der Chronik des Thietmar von Merseburg und in der Hamburgischen Kirchengeschichte des Adam von Bremen.

Am 14. Juni 1168 besiegt der dänische König Waldemar I. die Ranen und zerstört die Jaromarsburg. Reste des mächtigen Walls sind heute noch auf Kap Arkona zu sehen.

1304 reißt eine mächtige Sturmflut den Strelasund auf und Stralsund trennt sich von den Fürsten Rügens und wird für 300 Jahre als freie Hansestadt die führende Handelsmacht der Ostsee.

1325 stirbt Jaromars Fürstengeschlecht aus und die dänischen Könige geben Rügen als Lehen an die Herzöge von Pommern, die in das dünnbesiedelte Land Bauern aus Niedersachsen, Westfalen und Franken holen. Um 1400 spricht auch der überzeugteste Raner deutsch. Die slawischen Dörfer erkennt man noch heute an den Endungen "-ow" und "-itz".

1630 besetzen schwedische Truppen die Insel Rügen, Napoleon okkupiert Rügen sieben Jahre lang und 1815 schließlich fällt Rügen an Preußen.

Im 19. Jahrhundert sind die mächtigsten und reichsten Bewohner die Fürsten von Putbus. Wilhelm Malte I. baut Putbus zu einer der letzten Blüten fürstlicher Macht in Europa aus und legt in Lauterbach das erste Seebad auf Rügen an. Cirkus von Putbus

Während der Zeit des Nationalsozialismus baute die Organisation Kraft durch Freude auf Rügen das große Seebad Prora. Die Arbeiten wurden aber nicht beendet. Es befindet sich nördlich von Binz, und Teile des Baus werden noch genutzt, unter anderem für Museen.

Den zweiten Weltkrieg übersteht Rügen fast unzerstört. Die Bevölkerungszahl steigt durch Flüchtlinge aus den Gebieten östlich von Oder und Neiße von 42.000 auf 100.000 an.

 

 

 
 

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